Rassismus und Fußball in Israel

«Hochpolitisch und sehr national»
Der Fußball ist ein Spiegel der Gesellschaft Israels

Die israelischen Militäraktionen in Gaza und das Terrorattentat auf die religiöse Schule «Merkas Ha Rav» in Jerusalem Anfang März hatten nicht nur Auswirkungen auf die israelisch-palästinensischen Beziehungen auf diplomatischer Ebene, sondern auch auf das Verhältnis zwischen israelischen Juden und israelischen Arabern in ihrem Alltag. Unter diesen Vorzeichen trafen am 11. März die Klubs Makkabi Achi Nazareth und Bejtar Jerusalem im israelischen Fußball-Pokalachtelfinale aufeinander. Hier der erfolgreiche Hauptstadtklub, der aufgrund seiner Philosophie, der nationalen Weltanschauung, keine arabischen Spieler in seinen Kader aufnimmt, und dessen Fans außerdem als die Gewalt bereitesten der Liga gelten. Dort der Zweitligaklub aus der Stadt in Galiläa, neben Hapoel Bnei Sachnin die beliebteste Fußballmannschaft der israelischen Araber.

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